Anbieterwechsel, Datenexport und Löschung
Stand: 27. August 2026
Diese Anlage regelt den Exit aus Carta als Datenverarbeitungsdienst im Sinne der EU-Datenverordnung.
1. Kündigung und Beginn
Die ordentliche Kündigungsfrist beträgt 14 Tage zum Ende des monatlichen Abrechnungszeitraums. Auf ausdrücklichen Löschwunsch wird das Restaurant sofort offline genommen; die technische Löschung wird frühestens nach 75 Tagen ausgeführt.
2. Exportumfang
Exportiert werden insbesondere Restaurant- und Betreiberstammdaten, Menüs, Gerichte, Preise, Größen, Extras, Allergene, Zusatzstoffe, Übersetzungen, Designkonfiguration, Veröffentlichungsnachweise, Klickstatistiken sowie ein Medienmanifest. Strukturierte Daten werden in JSON bereitgestellt; geeignete Tabellendaten zusätzlich in CSV. Originalmedien werden als Dateien oder über zeitlich begrenzte Downloadlinks bereitgestellt. Geheimnisse, interne Sicherheitsdaten, fremde Mandantendaten und proprietäre interne Modelle sind ausgeschlossen.
3. Übergang und Abruf
Carta unterstützt einen technisch machbaren Wechsel und stellt den Standardexport regelmäßig innerhalb von 7 Tagen bereit. Die Übergangsphase beträgt höchstens 30 Kalendertage. Danach bleibt ein Abrufzeitraum von mindestens 30 Kalendertagen. Der Kunde wirkt rechtzeitig mit und bestätigt nach erfolgreichem Abruf.
4. Entgelte
Der Standardexport und der reguläre Wechselprozess sind unentgeltlich. Individuelle Entwicklungs-, Transformations- oder Migrationsleistungen außerhalb des Standards bedürfen eines gesonderten Angebots; zwingende Entgeltverbote bleiben unberührt.
5. Löschung
Nach Ende der Abruffrist löscht Carta Produktivdaten, soweit keine gesetzliche Aufbewahrung oder Rechtsverteidigung entgegensteht. Nach Einführung des dokumentierten Backup-Systems werden Sicherungskopien innerhalb von höchstens weiteren 90 Tagen überschrieben oder gelöscht. Gesetzlich aufzubewahrende Rechnungs- und Vertragsdaten werden gesperrt weiter gespeichert.